GUT VORBEREITET, GUTE REISE!
Deine Reiseapotheke
Eine gute Vorbereitung ist bei Reisen Gold wert. Vor allem, wenn es um deine Gesundheit und die deiner Familie oder Freunde geht!
Damit du auf deiner Reise auch im Krankheitsfall versorgt bist, ist es ratsam, sich im Vorfeld eine vollständig auf deine Bedürfnisse abgestimmte Reiseapotheke anzulegen. Wir geben dir hier ein paar Info und Tipps, damit die Reise gesundheitlich abgesichert ist.
Worauf du bei Medikamenten
achten solltest

Nimm Medikamente mit, von denen du aus Erfahrung weißt, dass du sie gut verträgst.Kauf die Medikamente, die für dich wichtig sind, schon zu Hause. Medikamente mögen im Ausland günstiger sein, können jedoch auch in der Qualität vom gewohnten abweichen. Zudem können landesbezogene Inhaltsvorgaben bestehen.
Wirf einen Blick auf das Verfallsdatum der Medikamente. Wichtig hierbei, bei Salben und Flüssigkeit zählt das Verfallsdatum nur für ungeöffnete Verpackungen.
Lies dir die Lagerungshinweise durch, damit du auch für warme Urlaubsziele richtig vorbereitet bist.
Nimmst du Medikamente, die du regelmäßig zu einer festen Uhrzeit brauchst, informier dich über die Zeitverschiebung. Dies ist wichtig um die Wirkung dieser Medikamente (z.B. die Pille) zu gewähren.
Nimm deine wichtigsten Medikamente in einer etwas größeren Menge mit, als du eigentlich brauchst. So bist du auf der sicheren Seite, falls etwas verloren geht oder du deinen Aufenthalt verlängern möchtest.
Fliegst du erst zu dem Ort, an dem du dein Wohnmobil mietest, pack die wichtigsten Medikamente ins Handgepäck. So bist du bei Flugausfällen und Kofferverlust abgesichert.
Was sie bei den Medikamenten
für Kids & Co. beachten sollten

Säuglinge, Kleinkinder und Kinder benötigen im Krankheitsfall eine kindgerechte medizinische Versorgung. Nicht jedes Medikament, das für einen Erwachsenen geeignet ist, darf auch einem Kind, geschweige denn einem Säugling verabreicht werden.
Fiebersenkende Mittel werden bei Heranwachsenden zum Beispiel häufig in Form von Zäpfchen verabreicht und auch beim Insektenschutzmittel ist eine niedrigere Dosierung notwendig. Leg für deine Kinder am besten eine eigene Reiseapotheke an.
Ausführliche Informationen findest du auch an anderer Stelle.
Deine Krankenkasse, deine Apotheke und deine Hausarztpraxis informieren ebenfalls über eine gut ausgestattete Reiseapotheke. Nutze auch diese Angebote, die Informationen sind meist kostenlos online verfügbar. Meist gibt es dort auch Ansprechpartner, die dich beraten.
Deine Reise-Checkliste mit den
wichtigsten Arznei- & Schutzmitteln
- Individuell notwenige Medikamente
(z.B. bei der Neigung zu Allergien, Sodbrennen, Pilzinfektionen, Lippenherpes, usw.) - Wunddesinfektion
- Verbandsmaterial (z.B. Pflaster, Wundkompressen, Mullbinden, elastische Binden, Klebeband, Schere, Splitterpinzette und Dreieckstuch)
- Fieberthermometer (vor allem bei Ländern mit Malaria-Gefahren)
- Schmerz- und Fiebermittel
- Medikamente gegen Übelkeit
(beachte aber, dass viele dieser Medikamente müde machen) - Medikamente gegen Durchfall
(wichtig ist hierbei der Ersatz von Wasser und Salzen, die der Körper bei Durchfall verliert) - Medikamente gegen Verstopfungen
(alternativ empfiehlt es sich auch, viel zu trinken und ballaststoffreiche Nahrung zu sich zunehmen) - Medikamente gegen Prellungen und Zerrungen
(entzündungshemmende Medikamente gegen Schmerz und Schwellung) - Medikamente für Erkältungssymptome
- Medikamente gegen Augenbeschwerden (Augentropfen und Sonnenbrille können vorbeugend schützen)
- Sonnencreme
- Insektenschutz
Praktische Anlaufstellen für Reisende
Folgende Einrichtungen/Stellen sind oft die schnellste Hilfe:
- örtliche Apotheken, die anhand des Wirkstoffnamens ein vergleichbares Präparat identifizieren können,
- nationale Gesundheits-Hotlines,
- die eigene Krankenversicherung oder Auslandskrankenversicherung,
- konsularische Vertretungen bei besonderen Problemen (z. B. mit verschreibungspflichtigen Betäubungsmitteln).
Für die meisten Medikamente ist der Wirkstoffname wichtiger als der Markenname. Handelsnamen unterscheiden sich zwischen den europäischen Ländern häufig erheblich, während der internationale Wirkstoffname weitgehend einheitlich verwendet wird. Deshalb empfiehlt es sich, auf Reisen immer eine Medikamentenliste mit Wirkstoffnamen, Dosierungen und – falls vorhanden – einer Kopie des Rezepts mitzuführen.
Die wichtigsten europäischen Anlaufstellen für Arzneimittelzulassung, -sicherheit & -regulierung
In Europa gibt es mehrere zentrale Institutionen, die sich mit der Zulassung, Sicherheit, Verfügbarkeit und Regulierung von Arzneimitteln befassen. Für Reisende können diese Stellen wichtige Informationen liefern, beispielsweise wenn Medikamente im Ausland benötigt werden oder Fragen zu Wirkstoffen und Verfügbarkeiten bestehen.
European Medicines Agency (EMA)
Die EMA ist die wichtigste europäische Behörde für die wissenschaftliche Bewertung, Zulassung und Überwachung von Human- und Tierarzneimitteln. Für Reisende relevant: Hier findest du Informationen über zugelassene Medikamente, Europäische Bezeichnungen von Wirkstoffen und Sicherheitsinformationen zu Arzneimitteln.
Heads of Medicines Agencies (HMA)
Die HMA ist der Zusammenschluss der nationalen Arzneimittelbehörden aller EU- und EWR-Staaten. Für Reisende relevant: Verlinkungen zu den zuständigen Behörden des jeweiligen Reiselandes.
European Commission
Die EU-Kommission entwickelt die europäische Gesundheitspolitik und koordiniert Maßnahmen zur Sicherstellung der Arzneimittelversorgung. Reisende finden hier Info Maßnahmen bei Lieferengpässen und Gesundheitskrisenmanagement.
Jedes Land besitzt eine eigene Arzneimittelbehörden. Hier erfahren Reisende relevante Angaben zur Verfügbarkeit von Medikamenten, Zulassungen, Lieferengpässen und Austauschpräparate.
Du hast vor und während der Reise also verschiedene Möglichkeiten
- anhand des internationalen Wirkstoffnamens (INN) nach gleichwertigen Medikamenten zu suchen,
- zu prüfen, ob ein Medikament im Reiseland zugelassen ist,
- Informationen zu Lieferengpässen abrufen,
- sich über nationale Ersatzpräparate zu informieren,
- Kontakt zu den jeweiligen nationalen Arzneimittelbehörden aufnehmen.
Gerade bei chronischen Erkrankungen kann dies hilfreich sein, wenn ein Medikament verloren geht oder unerwartet nachgekauft werden muss.
Die Angaben auf dieser Seite sind eine Hilfestellung und haben nicht den Anspruch vollständig zu sein. Teile der Inhalte sind KI-generiert, sind aber von uns kontrolliert und auf Richtigkeit geprüft.

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